Wed
28
Jun
2017
8. Sinfoniekonzert
mit dem Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester
Deutsches Haus Flensburg
Einlass: 18:30h Beginn: 19:30h
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Violinkonzert Nr. 5 A-Dur, KV 219 Antonín Dvo?ák (1841-1904): Sinfonie Nr. 7 d-Moll, op. 70 Solistin: Lena Neudauer, Violine Dirigent: Evan Christ Seit seiner Kindheit war Wolfgang Amadeus Mozart mit der Violine vertraut. In den 1770er-Jahren – zu dieser Zeit war er Konzertmeister in Salzburg – beschäftigte er sich besonders intensiv mit dem Instrument, es entstanden fünf Violinkonzerte. Er verarbeitete in diesen Konzerten, was er an italienischer, französischer und böhmischer Violinmusik kennengelernt hatte. Allen gemeinsam ist die traditionelle Dreisätzigkeit, aber jedes Konzert ist höchst individuell und von Werk zu Werk zeigt sich eine Entwicklung, sowohl in formaler und spieltechnischer als auch musikalischer Hinsicht. Insbesondere das fünfte und somit letzte Konzert weist ein breites, gewagtes Ausdrucksspektrum auf. Es fungierte als wichtiges Bindeglied zwischen den Kompositionen Vivaldis und Bachs sowie den großen Virtuosenkonzerten der Romantik. Eine stilsichere Wiedergabe setzt eine überaus souveräne Beherrschung des Instruments und subtilste Nuancenschattierung voraus. Für diese Aufgabe konnte das Landestheater die 1984 in München geborene Solistin Lena Neudauer gewinnen. Im Alter von drei Jahren begann sie mit dem Geigenspiel. Internationale Aufmerksamkeit errang die Violinistin, als sie 15-jährig nicht nur den Augsburger Leopold-Mozart-Wettbewerb, sondern auch nahezu alle Sonderpreise gewann. Als Antonín Dvo?ák – einer der „Gründervater“ der neueren tschechischen Musik – die siebente seiner neun Sinfonien schrieb, war der Komponist bereits weltweit bekannt. Die zweite „große“ Sinfonie seines Œuvres gilt als die „Pathétique“ Dvo?áks. Auch wenn Einflüsse von Beethoven und Dvo?áks Freund und Vorbild Brahms durchschimmern (er begann die Komposition, nachdem er eine Aufführung der dritten Brahms-Sinfonie gehört hatte), stellte er damit seine zutiefst individuelle Auseinandersetzung mit der Gattung eindrucksvoll unter Beweis. Bereits die Uraufführung des Werkes voll dunkeltönender Leidenschaft (London 1885) war überaus erfolgreich. Das letzte Sinfoniekonzert dieser Spielzeit präsentiert das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester unter der Leitung von Dirk Kaftan. Der in Marburg geborene, musikalisch breit aufgestellte Künstler ist seit 2013 Chefdirigent der Oper Graz und des Grazer Philharmonischen Orchesters. Dirk Kaftan konzertiert regelmäßig in ganz Europa und ist in zahlreichen großen Häusern gern gesehener Gast. Veranstalter: SH Landestheater GmbH

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